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Die '''Antibabypille''', umgangssprachlich auch kurz ''die Pille'' genannt, ist ein Schwangerschaftsverhütungsmittel ( der Methodensicherheit (bei idealer Anwendung) liegt bei 0,3, wonach von 1000 Frauen, die mit der Pille ein Jahr lang verhüten, etwa 3 schwanger werden. Der Pearl-Index der Gebrauchssicherheit (Praxiswert) liegt nach unterschiedlichen Studien zwischen 1 und 8.<ref name=":1" />

Bezeichnung

Die Bezeichnung ?Antibabypille? war in der BRD schon bald nach der Einführung gebräuchlich und erschien auch in Presseschlagzeilen. 1964 kritisierte die , 29. April 2009.</ref> sondern ein Mittel für die Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der Frau.

In der DDR versuchte man, basierend auf einem Vorschlag des Sozialhygienikers Karl-Heinz Mehlan den Terminus ?Wunschkindpille? zu etablieren, dem man eine positivere Konnotation zuschrieb als dem im Westen verwendeten Wort ?Antibabypille?. Er setzte sich nicht dauerhaft durch.<ref name="EMS" /> Das im Englischen verwendete ?Contraceptive pill? bzw. im Französischen ?Pilule contraceptive? entspricht der deutschen Bezeichnung ?Verhütungspille?.

Geschichte

Entwicklung und Vermarktung

1921 publizierte der Innsbrucker Physiologe Ludwig Haberlandt als Erster ein Konzept der hormonellen oralen Kontrazeption. Bevor er seine Entdeckungen praktisch umsetzen konnte, starb Haberlandt 1932 im Alter von 47 Jahren.<ref> Antibabypille
Ludwig Haberlandt.</ref> 1951 synthetisierten der 1939 aus Wien in die USA emigrierte Chemiker Carl Djerassi, Luis E. Miramontes und George Rosenkranz als Forscher des Pharmazieunternehmens Syntex mit Norethisteron die erste oral aktive synthetische Variante von Gestagen. Mit Norethynodrel des für Searle tätigen Frank B. Colton folgte kurz darauf ein zweites. Auf dieser Grundlage entwickelten Gregory Pincus und John Rock, unterstützt durch die Frauenrechtlerin Margaret Sanger, ''Enovid'', das Searle ab 1957 zunächst als Präparat gegen Menstruationsbeschwerden vermarktete.<ref name=":0" />

Am 23.?Juni 1960 erfolgte dann die offizielle Zulassung der . Im Vergleich zu ''Enovid'' war dieses Medikament deutlich zuverlässiger und zeigte weniger Nebenwirkungen.

Die Antibabypille war nach ihrer Markteinführung derart revolutionär und wurde gesellschaftlich und politisch so wenig akzeptiert, dass sie bis Ende der 1960er Jahre in Deutschland nur von sehr wenigen Ärzten und auch von diesen nur mit großer Zurückhaltung und ausschließlich als Mittel zur Behebung von vom: 22. Oktober 1964.</ref> und 1965/66 bei 1 bis 2 %

Nach Veröffentlichung einer Studie der die vom: 31. Oktober 1970.</ref>

Erst Ende 1970 lockerte die Ärzteschaft ? nach Entwarnung durch neue positive Studienergebnisse bzgl. Krebs- und Thrombose-Risiken und der darauf erfolgenden Veröffentlichung der ?Leitsätze zur Verordnung oraler Ovulationshemmer? und breitangelegte Schulungsangebote für die Ärzteschaft durch die Ärztekammer ? ihre restriktive Haltung gegenüber der Pille.

An der Einführung, Verbreitung und Gebrauch der Pille in der DDR waren neben den Entscheidungsgremien in der SED-Führung und in den Fachministerien auch die pharmazeutische Industrie, Gesundheitsbehörden wie etwa die Sexual- und Familienberatungsstellen, Frauenärzte und Kirchenvertreter beteiligt. Sie wurde 1965, initiiert von Karl-Heinz Mehlan unter dem Namen ''Ovosiston'' eingeführt. Ab 1972 wurde die Pille in der DDR kostenlos abgegeben.

Moralische Standpunkte

Die Antibabypille war in allen Ländern heftig umstritten und kollidierte mit den damaligen Moralvorstellungen. Wie schon die Vorläufer in den USA führte Schering sie daher als ?Mittel zur Behebung von Menstruationsstörungen? ein. Die empfängnisverhütende Wirkung wurde beiläufig mit dem Satz ?Während der künstlichen anovulatorischen Zyklen tritt keine Konzeption ein.? erwähnt. Die Pille wurde zunächst nur verheirateten Frauen verschrieben.

Manche Konfessionen, etwa die dar, dass vor dem Hintergrund der Beachtung des natürlichen Sittengesetzes ?jeder eheliche Akt von sich aus auf die Erzeugung menschlichen Lebens hingeordnet bleiben? müsse.

Auswirkungen auf die Gesellschaft

Der ? beschrieben wird.

Wirkungsmechanismus

Die meisten Antibabypillen enthalten das künstliche Östrogen Ethinylestradiol, das mit verschiedenen synthetischen Gestagenen kombiniert wird. Eine Pille ohne Östrogene ist die sogenannte ?Minipille?.

Östrogene und Gestagene werden natürlicherweise im Körper der Frau gebildet. Sie regeln den Ablauf der Menstruationszyklen und den Verlauf einer Schwangerschaft. Östrogene fördern die Eireifung im Eierstock (''Ovar''), den Follikelsprung (''Ovulation'') und damit die Bereitschaft zur Empfängnis. Hintergrund in aller Kürze ist der, dass die Östrogene im Ovarialfollikel dessen FSH-Rezeptordichte erhöhen und über die Erhöhung der FSH-Empfindlichkeit am 6. Zyklustag zur Selektion des rezeptorstärksten Follikels zum sog. Leitfollikel führen. Durch die LH-Rezeptordichteerhöhung in den Granulosazellen wird durch vermehrte Progesteronbildung die ''Luteinisierung'' und damit der zweite Abschnitt des Zyklus eingeleitet. Jetzt hemmt das ansteigende Östrogen durch negative Rückkopplung die FSH-Ausschüttung in der Hypophyse und senkt dadurch seine eigene Produktion in den nicht-dominanten Follikeln wieder. Dadurch stauen sich die Vorstufen der Östrogene, die auch als sog. ?Präkursoren? bezeichnet werden, also die Androgene wie Testosteron und Androstendion, in diesen Follikel an und führen letztendlich zu deren Absterben, der sog. Follikelatresie. Die Östrogene erhöhen die LH-Ausschüttung in der Hypophyse und führen zu einem Anstieg der Androgen- und Östrogenproduktion, was auch positive Rückkopplung genannt wird, die im sogenannten ?LH-Peak? am 14. Tage kulminiert und etwa 10 Stunden später zur Ovulation führt.

Ist es zur , so dass sich kein weiteres Ei mehr einnisten kann.<ref name=":1" />

Kombinationspräparate

Das in der Antibabypille enthaltene Östrogen senkt die eine Verbesserung bewirken. Jedoch sind noch keine Langzeitstudien über die Auswirkungen der Langzeiteinnahme bekannt.

Die ersten Antibabypillen enthielten hohe Dosen der Hormone. Heutzutage haben niedriger dosierte ?Pillen? (Mikropille) die gleiche Sicherheit und weisen geringere Nebenwirkungen auf. Man unterscheidet Präparate mit:
  • monophasischer Kombination (fixer Kombination): Östrogen- und Gestagenkomponente sind in allen wirkstoffhaltigen Tabletten unverändert dosiert
  • bi- oder triphasischer Kombination (sequenzieller Kombination): die Östrogen- und Gestagendosis variiert in zwei oder drei Phasen innerhalb des monatlichen Einnahmezyklus<ref name=":1" />

Einzelstoffpräparate

Die östrogenfreie Minipille wirkt in erster Linie über eine Verdickung des Schleims, der den Gebärmuttermund verschließt. Bei Präparaten mit dem Wirkstoff Levonorgestrel muss die Einnahmefrequenz von 24 Stunden sehr genau eingehalten werden. Neuere Minipillen mit dem Wirkstoff Desogestrel verhindern zusätzlich den Eisprung und erlauben eine großzügigere Einnahmefrequenz.

Unter niedrig dosierten Gestagenpräparaten kann es in einigen Fällen zum Eisprung kommen (?Durchbruchsovulation?). Die Befruchtung der Eizelle wird in diesen Fällen durch das zähere Sekret des Gebärmutterhalses verhindert, der von den Spermien nicht durchdrungen werden kann.<ref name=":1" />

Pharmakoepidemiologie der Antibabypille

Aus mehreren bevölkerungsrepräsentativen Studien, die von 1984 bis 1999 durchgeführt wurden, liegen für die Bundesrepublik Deutschland umfassende Daten zur s ermöglichen auch, die Anwendung der Antibabypille im Zusammenhang mit klinisch-chemischen Kenngrößen der Anwenderinnen darzustellen.

Anwendungsgebiete

Neben der Verwendung als Verhütungsmittel wird die Antibabypille auch gegen Menstruationsbeschwerden, für eine geregelte Abbruchblutung, gegen Akne oder gegen übermäßige Körperbehaarung (Hypertrichose) verschrieben.

Kosten und Kostenübernahme

Deutschland

Die ?Pille? kostet in Deutschland zwischen fünf und 22 Euro pro Monat, abhängig von Präparat und Packungsgröße. Alle privat versicherten Frauen müssen die Kosten für Verhütungsmittel selbst tragen.
Bei gesetzlich versicherten Frauen bis zum vollendeten 22. Lebensjahr (bis 28. März 2019 bis zum vollendeten 20. Lebensjahr) übernehmen die Krankenkassen die Kosten für alle verschreibungspflichtigen Verhütungsmittel ? auch für die Pille. Alle älteren Frauen müssen Verhütungsmittel selbst bezahlen. Einige Kommunen haben aber einen Sonderfonds, aus dem bedürftigen Frauen die Kosten für Verhütungsmittel eventuell erstattet werden. Die Vergabe dieser Gelder für Verhütungsmittel wird allerdings von jeder Kommune, die einen solchen Fonds eingerichtet hat, individuell gehandhabt. Die Jobcenter, Gesundheitsämter oder Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort geben Auskunft.

Vereinigte Staaten von Amerika

Anfang 2012 brachte die .
Einige republikanische Kandidaten, die Spitzenkandidaten der Republikaner bei der Präsidentschaftswahl 2012 werden wollten, benutzten das Thema zur Profilierung.

Obama modifizierte im Februar 2012 das Gesetz, wonach nunmehr die Kosten direkt von den Krankenversicherern übernommen werden.
US-Präsident : ''Trump Administration Issues Rules Protecting the Conscience Rights of All Americans'' (Pressemeldung 6. Oktober 2017).</ref>

Nebenwirkungen

Die Pille kann zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Gewichtszunahme, Migräne, Spannungsgefühlen in den Brüsten, Stimmungsveränderungen und zur Absenkung der Libido führen. In seltenen Fällen können schwerere Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Thrombosen oder Störungen der Leberfunktion auftreten.

Nach einer Literaturanalyse hat die Pharmakovigilanz-Arbeitsgruppe der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA das Risiko (Inzidenz) einer venösen Thrombose pro 100.000 Frauen pro Jahr wie folgt kalkuliert:
  • 5?10 bei nicht schwangeren Frauen, die keine Antibabypille nehmen
  • 20 bei Frauen, die eine Antibabypille nehmen, die Levonorgestrel enthält (?Pille der zweiten Generation?)
  • 40 bei Frauen, die eine Antibabypille einnehmen, die Desogestrel, Gestoden (?Pille der dritten Generation?) oder Drospirenon enthält
  • 60 bei schwangeren Frauen.

Das Risiko ist insbesondere in den ersten drei Monaten nach Beginn der Einnahme erhöht. Zur Verminderung des Thromboserisikos wird generell eine Antibabypille mit geringer Östrogendosis, z.?B. weniger als 50 µg Ethinylestradiol, empfohlen. Bei niedrigdosiertem Östrogen scheinen solche Pillen mit Levonorgestrel, Norethisteron oder Norgestimat (?zweite Generation?) ein geringeres Thromboserisiko aufzuweisen als Pillen mit niedrigdosiertem Östrogen und mit Desogestrel oder Gestoden als Gestagenkomponente. Auch Pillen mit Cyproteron und Drospirenon weisen ein höheres Thromboserisiko auf, das dem der Pillen der ?dritten Generation? vergleichbar ist. Für Pillen mit Chlormadinon, Dienogest und Nomegestrol liegen bis 2013 noch keine genauen Aussagen zum Thromboserisiko vor. Pflaster mit transdermaler Resorption und Östrogene zur vaginalen Applikationen haben ein ähnlich hohes Thromboserisiko wie Pillen der dritten Generation.

In einer Metaanalyse aus dem Jahr 2013 wurde kein Unterschied zwischen Präparaten, die Levonorgestrel und entweder 20 oder 30 µg Ethinylestradiol enthalten, festgestellt. Die Kombination von Levonorgestrel mit 50 µg Ethinylestradiol jedoch führt zu einer Erhöhung des Risikos einer venösen Thrombose um das 5,2-fache und stellt damit die ungünstigste Wirkstoffkombination dar. Auch höhere Dosen von Ethinylestradiol in Kombination mit Desogestrel war mit einem deutlich höheren venösen Thromboembolierisiko verbunden.

Gegenanzeigen

Die ?Pille? ist nicht geeignet für Frauen mit vorausgegangenen oder bestehenden thromboembolischen Erkrankungen (dazu zählen genetische Dispositionen wie beispielsweise eine Faktor-V-Leiden-Mutation und beispielsweise Thrombosen der tiefen Beinvenen, Lungenembolien sowie Schlaganfälle), Frauen mit akuten oder chronischen Lebererkrankungen und Frauen, die unter schwer behandelbarem Bluthochdruck oder schwerem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) mit Gefäßveränderungen leiden.
Frauen, die über 35 Jahre alt sind oder rauchen, wird empfohlen, sich ärztlich beraten zu lassen, bevor sie sich für die Pille entscheiden.

Wirkungsbeeinträchtigung

Durchfall und Erbrechen können die Wirksamkeit der Pille vermindern. Vorsicht ist geboten, wenn zusätzlich zur Pille andere Medikamente eingenommen werden. Unter anderem können folgende Arzneimittel die Wirksamkeit der Pille beeinträchtigen:

Modafinil zur Therapie der Narkolepsie</ref> (insbesondere für Mini- und Mikropille) und Schlankheitspräparate (deren Wirkung auf der Bindung von Nahrungsfetten basiert).

Veränderung der Krebsrisiken

Im Jahr 2003 fanden Valerie Beral u. a. von der Cancer Research UK Epidemiology Unit in 361(2003):1159-67. PMID 12686037.</ref> Studien aus dem Jahr 2005 bestätigten diese Nebenwirkungen, jedoch gibt es auch dem widersprechende Studien.

Daneben fördert die Antibabypille Studien zufolge das Risiko, an und anderen Krebsarten wird diskutiert, ohne dass bisher eindeutige Ergebnisse vorliegen.

Das Risiko der Krebsentstehung des Ovarialkarzinoms wird durch die langjährige Einnahme von oralen Verhütungsmitteln hingegen auf die Hälfte verringert. Umfassende epidemiologische Daten liefert dazu die Nurses? Health Study in den USA (läuft seit 1976).

Auf der Grundlage der bisher veröffentlichten Forschungsergebnisse hat die International Agency for Research on Cancer der Weltgesundheitsorganisation im Sommer 2005 geschlussfolgert, dass die Pille die Wahrscheinlichkeit für einige Krebsarten senke, die Wahrscheinlichkeit an anderen Krebsarten zu erkranken hingegen erhöhe und dass es möglich sei, dass sie insgesamt einen Nutzen für die Volksgesundheit habe.<ref name="IARC">International Agency for Research on Cancer: and Combined Estrogen-progestogen Menopausal Therapy.</ref>

Einen guten Überblick bietet das US-amerikanische National Cancer Institute.<ref name="NCI">National Cancer Institute: Oral Contraceptives and Cancer Risk</ref>

2005 wurde in einer Studie der Internationalen Agentur für Krebsforschung (''International Agency for Research on Cancer'' (IARC)) in Lyon festgestellt, dass das Risiko für Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Leberkrebs erhöht und das für Eierstock- und Gebärmutterschleimhautkrebs verringert sei.

Eine britische Langzeitstudie, die von 1968 an Daten von 46.000 Frauen untersuchte, dagegen widerlegte 2007 ein erhöhtes Risiko teilweise. Sie zeigte, dass dies nur von älteren Präparaten ausgehe. Tatsächlich sinke die Wahrscheinlichkeit, an einigen Krebsarten zu erkranken, um 12 Prozent.

Auswirkungen auf das Ökosystem

Das synthetische Östrogen Ethinylestradiol, welches in den meisten Antibabypillen enthalten ist, wird über den Urin wieder ausgeschieden. Heutige Kläranlagen können diese Chemikalien nicht entfernen, wodurch sie in den natürlichen Wasserkreislauf gelangen und letztlich u. U. wieder in das Trinkwasser. Diese Form der Umweltverschmutzung hat nachweislich Auswirkungen auf das Ökosystem. Nachgewiesen sind Effekte auf Wasserlebewesen, einschließlich Fische, Frösche und Zooplankton. Die Feminisierung von männlichen Fischen bis hin zum Produzieren von Eiern ist ein bekannter Effekt. Auch lassen sich Veränderungen bei weiblichen und männlichen Fischen an Niere und Leber feststellen sowie eine Verlangsamung des Fortpflanzungszyklus.

Siehe auch

Literatur

  • Bernard Asbell: ''Die Pille und wie sie die Welt veränderte'' (Originaltitel: ''The Pill.'' übersetzt von Thomas Lindquist), In: ''Die Frau in der Gesellschaft.'' (= ''Fischer-Taschenbuch.'' 13662). Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-596-13662-8 (Lizenz Verlag Antje Kunstmann, München).
  • Stephan Broda: ''Die ?Pille? ohne Rezept : Konsequenzen einer Freigabe oraler Kontrazeptiva'' Mit einem Geleitwort von Horst Skarabis, Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden 2001, ISBN 3-8244-4459-3 (Dissertation FU Berlin 1998, unter dem Titel: ''Die Pille ohne Rezept ? mehr Freiheit für die Frauen?'').
  • Jonathan Eig: ''The Birth of the Pill: How Four Pioneers Reinvented Sex and Launched a Revolution''. Macmillan 2015.
  • Carl Djerassi: ''Die Mutter der Pille ? Autobiographie.'' New York 1991, ISBN 3-453-09307-0.
  • Beate Keldenich: ''Die Geschichte der Antibabypille von 1960 bis 2000 ? Ihre Entwicklung, Verwendung und Bedeutung im Spiegel zweier medizinischer Fachzeitschriften: ?Zentralblatt der Gynäkologie? und ?Lancet?''. Shaker, Aachen 2002, ISBN 3-8322-0018-5 (Dissertation RWTH Aachen 2001, 430 Seiten).
  • Christian Mähr: ''Von Alkohol bis Zucker ? Zwölf Substanzen, die die Welt veränderten.'' DuMont, Köln 2010, ISBN 978-3-8321-9549-6.
  • Eva-Maria Silies: ''Liebe, Lust und Last: die Pille als weibliche Generationserfahrung in der Bundesrepublik 1960?1980'' (= ''Göttinger Studien zur Generationsforschung.'' Band 4). Wallstein Verlag, Göttingen 2010, ISBN 978-3-8353-0646-2 (Dissertation Georg-August-Universität Göttingen 2008/09).
  • Gisela Staupe, Lisa Vieth (Hrsg.): ''Die Pille. Von der Lust und von der Liebe.'' Rowohlt, Berlin 1998, ISBN 3-87134-257-2 (Ausstellungskatalog des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden, vom 1. Juni bis 31. Dezember 1996).
  • Michael von Wolff, Petra Stute: ''Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin: Das Praxisbuch.'' Schattauer Verlag, 2013, ISBN 978-3-7945-2792-2.
  • Christoph Anthüber, Matthias W. Beckmann, Johannes Dietl, Wolfgang Frobenius: ''Herausforderungen: 100 Jahre Bayerische Gesellschaft für Geburtshilfe und Frauenheilkunde.'' Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-13-171571-5.

Weblinks

Einzelnachweise